Herzlich willkommen auf den Internetseiten des

Fachbereiches Kynotherapie

der
LittleBigDogs


Der Begriff "Kynotherapie" besteht aus den Worten

Kynologie

und

Therapie

Die Kynologie ist die wissenschaftliche Lehre von den Hunden (kynos, griechisch, des Hundes).

 

Die Therapie (griech. [Gottes-]Verehrung) bezeichnet Maßnahmen zur Behandlung, Heilung, Beseitigung oder Linderung von Krankheitssymptomen und die Wiederherstellung von körperlichen oder psychischen Funktionen.

Die Aufgabe der Kynotherapie ist demzufolge die Durchführung spezieller therapeutischer Maßnahmen mit dem Patienten, deren besondere Effizienz auf dem gezielten Einsatz eines Therapiehundes beruht.


Allgemeines
Durch Tiere unterstützte Therapieformen werden in vielen Ländern seit Jahren mit Erfolg praktiziert. In immer größerem Maße findet dies auch in Deutschland Beachtung. Besonders im Bereich der basalen Stimulation kann die Arbeit mit Tieren sehr viel bewirken.

Voraussetzung...
... für die Kynotherapie ist ein hohes Maß an theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung in der Arbeit mit Mensch und Tier. Dies gewährleisten wir durch immer aktuelle Aus- und Weiterbildungen und durch unsere langjährige Arbeit mit Hunden und Menschen in den verschiedensten Fachbereichen. Der Wissensstand in der tiergestützten Therapie entwickelt sich rapide, ebenso wie auch die Kynologie (Wissenschaft der Hunde). Um dieses Wissen erfolgreich umsetzen zu können besuchen wir immer wieder Seminare und Schulungen und setzen das erworbene Wissen in unseren Arbeitskonzepten um.

Unsere (von uns selbst ausgebildeten) Hunde verfügen über einen sehr guten Grundgehorsam, sind stressresistent und menschenfreundlich erzogen. Durch gezielt geplante Aktivitäten mit Hunden und  Patienten erreichen wir eine für beide Seiten positive Auslastung.

Wie "funktioniert" Kynotherapie ?
Die Tiere bauen über die ihnen eigene Art eine Kommunikations-Linie auf. Sie erreichen dadurch einen Zugang zur Gefühlswelt der Patienten, welcher auch dem besten Therapeuten verschlossen bleibt. Hierdurch wird nicht selten eine interaktive Kommunikation begonnen und somit die Basis für weitere Therapien geschaffen. Der Hund fungiert hierbei also - richtig eingesetzt - als Erreger von Emotionen und Motivator zu Aktivitäten.

Aktive und passive Therapiearbeit
Die Kynotherapie
 ist darauf ausgerichtet, jegliche Aktivitäten unserer Klienten zu motivieren und zu unterstützen.  Im Gegensatz zu den weit verbreiteten "Besuchshunden" genügt uns die passive Therapieform, also die bloße Anwesenheit des Hundes und das Streicheln, bei weitem nicht. Wir nutzen die Möglichkeiten unserer Hunde voll aus, um - immer im Rahmen der Möglichkeiten des jeweiligen Patienten - körperliche und geistige Aktivität zu fördern. Der Hund dient hierbei als Motivator, und hat selbst auch Freude an dieser Arbeit.

Warum Hunde ?
Hunde haben sich für den Einsatz in der Tiertherapie aus mehreren Gründen besonders bewährt.

Als Erstes verbinden sehr viele Patienten Erinnerungen mit Hunden die in der Lage sind, starke Emotionen auszulösen. Dementsprechend stark ist dann auch die durch die Tiertherapie ausgelöste Motivation.

An zweiter Stelle steht die Flexibilität. Im Gegensatz zu den meisten anderen Tieren ist der Hund unabhängig von den Räumlichkeiten, vom Wetter und vom Gesundheitszustand (speziell der Mobilität) des Patienten. Das ermöglicht eine regelmäßige und dennoch sehr kostengünstige Betreuung.

Drittens schließlich sind (gut ausgebildete) Hunde aufgrund ihrer Intelligenz und ihrer Menschenfreundlichkeit in der Lage, eine sehr breite Palette an Aktivitäten zu bieten, so dass durch ständige Fortschritte in der Beziehung Patient-Therapiehund keine Langeweile aufkommt.

Die Grenzen
Auch die Kynotherapie kann keine Wunder bewirken ! Sie kann die Lebensqualität erhöhen, den Willen stärken und motivieren, aber sie kann nicht heilen. Sie wirkt emotional unterstützend zu anderen Therapien und bringt Abwechslung und Freude in den oft tristen Alltag der Patienten.